Annika

Industriemechanikerin
Annika

Annika hatte schon eine Ausbildung zur Friseurin gemacht und sich danach ihren Traum erfüllt, Industriemechanikerin zu werden. In ihrem Traumberuf arbeitet sie im zerspanenden Bereich, in der Montage, sie prüft Werkstücke und entwickelt einfache Baugruppen. Annika sagt: “Wenn Du Deinen Traumberuf vor Augen hast, hast Du die nötige Motivation, selbst das Abi nachzuholen oder sogar eine zweite Ausbildung zu meistern.” Schon jetzt hat sie die nächsten Karriereziele vor Augen. Lies mehr in Annikas Story.

Zwei grundverschiedene Ausbildungen — das schließt sich nicht aus!

Mein Opa war Schlosser, mein Vater ist gelernter Modellbauer und hat seinen Techniker in der Fachrichtung Maschinenbau gemacht – so viel zu meiner Familie.

Ende der 90er Jahre hatte ich meinen Realschulabschluss in der Tasche, aber mit Ausbildungsplätzen sah es schlecht aus. Also bewarb ich mich in verschiedenen Branchen, um wenigstens „irgendwas“ zu haben. Gewünscht hatte ich mir Azubine im KFZ Bereich zu werden, bekam dann eine Ausbildung zur Friseurin….

Nun gut, was ich anfange, mache ich auch zu Ende. Während ich Berufserfahrung sammelte, machte ich nachträglich mein Abitur und später meinen Meister.

Richtig gut gefühlt habe ich mich in dem Beruf nie – oft war er mir peinlich! Es wurde mir immer wichtiger, mich neu zu orientieren.

Mein Freund ist Anlagenmechaniker und in meinem Freundeskreis arbeiten viele in der Industrie. Nach Recherchen und Befragungen habe ich mich für Industriemechanik entschieden und es nie bereut! Ich arbeite in einer Firma, die hinter mir steht und ich habe tolle Kollegen, die mich unterstützen. Wir arbeiten im zerspanenden Bereich, in der Montage, prüfen und entwickeln.

Wenn ich Facharbeiterin bin, habe ich verschiedene Möglichkeiten, mich weiterzubilden:

  • meinen Meister mit einer zusätzlichen Prüfung anerkennen lassen,
  • Schweißer- oder Staplerschein ablegen,
  • oder ich erweitere durch einen Abteilungswechsel mein Berufsfeld.