Das Projekt girlsatec wird von der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales gefördert und aus Landesmitteln finanziert. Projektträger ist das ABB Ausbildungszentrum Berlin gGmbH. Die Inhalte und Ziele des Projektes lassen sich wie folgt beschreiben:

  • girlsatec erweitert das Spektrum bei der Berufswahl,
  • girlsatec stellt Schülerinnen und jungen Frauen attraktive, technische Berufe vor,
  • girlsatec schafft Möglichkeiten sich auszuprobieren im Rahmen von Schnuppertagen, dem Girls‘ Day oder den Technik-Camps,
  • girlsatec zeigt Eltern die Chancen technischer Berufe für ihre Töchter auf und organisiert Tage der offenen Tür im Ausbildungszentrum,
  • girlsatec involviert Unternehmen, die die Potentiale von Schülerinnen und jungen Frauen in ihrer Branche fördern,
  • girlsatec strebt an, in der Gesellschaft einen Mentalitätswandel in Bezug auf traditionell verankerte Berufsrollen zu unterstützen,
  • girlsatec wird durch Fürsprecher in der Öffentlichkeit unterstützt.

Die k.o.s GmbH begleitet und unterstützt die Entwicklung und Umsetzung der Öffentlichkeitsarbeit für das Projekt girlsatec. Ferner realisiert die k.o.s GmbH in Kooperation mit dem ABB Ausbildungszentrum Berlin gGmbH das Projektmanagement für girlsatec. Hier haben wir für Sie und Euch einen Blick hinter die Kulissen geworfen:

Das Projekt girlsatec

Sie unterrichten Schülerinnen und Schüler in der Berufsorientierungsphase und möchten ihnen einen guten Einblick in gewerblich-technische Berufe geben? Das Projekt girlsatec entsendet Botschafterinnen an Schulen, wo sie ihren persönlichen Weg zur Berufsfindung im Gespräch vorstellen. So können Ihre Schülerinnen einen niedrigschwelligen Zugang zu Vorreiterinnen und im direkten Austausch Informationen erhalten. In der Berufsübersicht können Sie unsere Botschafterinnen kennenlernen.

Wenn Sie die Botschafterinnen zu sich in die Schule einladen oder mehr über das Projekt girlsatec erfahren wollen, wenden Sie sich bitte an Anne Hildebrandt, Projektleiterin im ABB Ausbildungszentrum Berlin gGmbH. Weitere Möglichkeiten, die Botschafterinnen kennenzulernen sind der Girls‘ Day, diverse Berufsmessen oder die girlsatec-Technik-Camps, die im Rahmen von Schnupperangeboten von Unternehmen konzipiert wurden. Hier können junge Frauen innerhalb von fünf Tagen ihr technisches Geschick erproben und Betriebe kennenlernen. Die Termine finden Sie auf unserer Aktivitätenseite.

Ihre Tochter befindet sich in der Berufsorientierungsphase? Und Sie wollen ihr unterstützend bei der Entscheidungsfindung zur Seite stehen? Sie möchten sich zunächst selbst ein Bild davon verschaffen, welche gewerblich-technischen Berufe es gibt? Sie fragen sich, ob Mädchen in dieser Männerdomaine überhaupt einen Platz haben können und welche Karrieremöglichkeiten es gibt? Das Projekt girlsatec widmet sich diesen Fragen und bietet zwei Mal jährlich einen Tag der offenen Tür an. Im Rahmen dieses kostenlosen Informationsangebots können Sie sich ein Bild vom ABB Ausbildungszentrum machen. An mehreren Stationen können Sie sich über einzelne Berufe vertiefend mit unseren Botschafterinnen und Ausbilder/innen zu den Anforderungen und Chancen in gewerblich-technischen Berufen informieren.

Berufsinformationen

Wir stellen Ihnen in der Rubrik „Berufe“ sechs gewerblich-technische Berufe vor. Wenn der Beruf, über den Sie sich informieren möchten, nicht darunter ist, können Sie sich auch bei BERUFENET (Bundesagentur für Arbeit) oder beim Berufsinformationszentrum (BIZ) über die einzelnen Berufe informieren. Einige unserer Botschafterinnen haben in ihrer Berufsorientierungsphase von diesen Informationsangeboten Gebrauch gemacht oder sind zur Orientierung auf entsprechende Messen gegangen.

Entscheidungswege junger Frauen

Wenn Sie die Stimme von jungen Frauen hören möchten, die sich für einen gewerblich-technischen Beruf entschieden haben und wissen möchten, welche Beweggründe dafür ausschlaggebend waren, dann lesen Sie die Erfahrungsberichte unserer girlsatec-Botschafterinnen. Oder nutzen Sie die Gelegenheit, uns und die Botschafterinnen zu treffen. Wann wir wieder in welchem Rahmen unterwegs sind, veröffentlichen wir unter Aktivitäten.

Beteililgte Unternehmen

Das Projekt wird von verschiedenen Unternehmen unterstützt, die junge Frauen ausbilden und sich zudem für dieses Projekt engagieren. Welche Unternehmen das sind, finden Sie in der Unternehmensübersicht.

Die Botschafterinnen des Projekts girlsatec sind nicht nur Vorbilder für andere junge, technisch interessierte und mutige Mädchen, sich einen Platz in bislang mehrheitlich von Männern dominierten Berufen zu erobern. Sondern sie sind gleichermaßen Repräsentantinnen von Unternehmen, die junge Frauen ausbilden. Unternehmen, die ihre Auszubildenden darin unterstützt haben, Teil des Projekts girlsatec zu sein, sind weiter unten aufgelistet. Unternehmen, die mehr über das Botschafterinnen-Konzept und die Vorteile einer eigenen Beteiligung erfahren möchten, finden entsprechende Informationen in unserem Flyer für Unternehmen, den wir Ihnen gern zusenden.

Ausbildungsmarketing

Wenn Sie sich für das Thema „Ausbildungsmarketing“ interessieren, laden wir Sie zur Lektüre unserer Broschüre „Gezieltes Ausbildungsmarketing für Unternehmen – Mehr junge Frauen für gewerblich-technische Berufe“ ein.

Mitarbeitendenbindung — Dinge, die jungen Frauen wichtig sind, um in einem Unternehmen langfristig zu bleiben

Es liegt eine neue Studie vor zum Thema Bindung von jungen Frauen in Unternehmen vor. Das International Consortium for Executive Development Research beschäftigte sich damit, die STUDITEMPS GmbH fasst die wichtigsten Erkenntnisse in einem Beitrag zusammen. Hier ein paar Auszüge für Sie:

In 2025 werden die sog. Millennials rund 75% der Arbeitskräfte ausmachen, 50% davon werden Frauen sein. Folgt man den Ergebnissen der Studie, gibt es Handlungsfelder für Unternehmen, die sie in den Blick nehmen können, um sich für diese Zielgruppe als attraktive/r Arbeitgeber/in zu positionieren. Doch auf was kommt es den Millennials an? Sie erwarten, dass:

  • sie die Möglichkeit haben, Soft- und Hard-Skills entwickeln zu können.
  • sie sich mit dem Zweck, den das Unternehmen verfolgt, identifizieren können.
  • sie von Vorgesetzten als Person und nicht nur als Arbeitskraft erkannt werden.
  • sie in einem kollegialen Umfeld arbeiten können.
  • das Unternehmen sie dabei unterstützt, ihr Potential entfalten und Projekte eigenverantwortlich führen zu können.
  • sie eine faire und angemessene Bezahlung erhalten.

Was können Unternehmen also tun?

  • Bieten Sie jungen Frauen Weiterbildungsmöglichkeiten an.
  • Formulieren Sie z.B. den gesellschaftlichen Nutzen Ihrer Produkte oder Dienstleistungen.
  • Führen Sie regelmäßig Gespräche mit Ihren Mitarbeitenden.
  • Sorgen Sie für ein gutes Betriebsklima.
  • Geben Sie Ihren Mitarbeiterinnen interessante Aufgaben und Projekte.
  • Vermeiden Sie das Entstehen von Gender Pay Gaps bei der Bezahlung Ihrer Mitarbeitenden.

Unternehmen

 

 

 

 

 

Folgende Unternehmen unterstützen das Projekt:

AMK Tornado Antriebstechnik GmbH
Ansprechpartnerin: Birgit Vakalopoulos
Telefon: +49 30 4359 0125
Email: personalwesen@tornado-drives.com
Website: http://www.tornado-drives.com

BOMBARDIER Transportation GmbH
Ansprechpartnerin:  Verona Granow
Telefon: +49 3302 89 3213
Email: verona.granow@de.transport.bombardier.com
Website: www.bombardier.de

Deutsche Post AG
Ansprechpartnerin & Ausbilderin: Jennifer Terwedow
Email: Jennifer.Terwedow@deutschepost.de
Website: www.deutschepost.de

G-Elit Präzisionswerkzeug GmbH
Ansprechpartner: Wolfgang Weber
Telefon: +49 30 4090 3212
Emaill: wolfgang.weber@g-elit.de
Website: http://www.g-elit.de

H.-H. Focke GmbH Co. KG für Maschinenbau
Ansprechpartner: Detlev Gründer
Telefon: +49 30 4100 6842
Email: Detlev.Gruender@focke.de
Website: http://www.hh.focke.com

KME Brass Germany GmbH
Ansprechpartnerin:  Josipa Stipic
Telefon: +49 30 4097 313
Email: Josipa.Stipic@KME.com
Website: http://www.kme-brass-rods.com

KORSCH AG
Ansprechpartnerin: Katrin Lemke
Telefon: +49 30 4357 6149
Email: katrin.lemke@korsch.de
Website: http://www.korsch.de

KST Kraftwerks- und Spezialteile GmbH
Ansprechpartnerin: Anita Krause
Telefon: +49 30 9177 2620
Email: Krause@kst-berlin.de
Website: http://www.kst-berlin.de/

Nordbahn gGmbH
Ansprechpartner: Matthias Blümel
Telefon: +49 33056 838 22
Email: m.bluemel@nordbahn-ggmbh.de
Website: www.nordbahn-ggmbh.de

Stadler Pankow GmbH
Ansprechpartnerin: Beate Müller
Telefon: +49 30 9191 1422
Email: beate.mueller@stadlerrail.com
Website: http://www.stadlerrail.com/de/

TAKATA AG
Ansprechpartner: Matthias Roick
Tel: +49 30 47407 4171
Email: matthias.roick@eu.takata.com
Website: http://www.takata-karriere.de/career/index.php

 

Schirmherrin des Projektes ist die ehemalige Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen des Landes Berlin, Dilek Kolat. Aus welchen Gründen die heutige Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, aber auch andere „Persönlichkeiten“ das Projekt unterstützen, stellen wir hier vor.

Dilek Kolat, ehemalige Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen des Landes Berlin

bIMG_5947_Kolat1„Das Land Berlin und ich ganz persönlich unterstützen das Projekt girlsatec. Denn auf der einen Seite brauchen Mädchen und junge Frauen eine bessere Berufsorientierung, die auch die Chancen in solchen Branchen aufweisen, die nicht als frauentypisch gelten. Viele von ihnen haben noch gar keine Kenntnis von den spannenden technischen Berufen oder falsche Vorstellungen. Auf der anderen Seite hat sich der Berliner Senat zum Ziel gesetzt, die Berliner Unternehmen bei ihrer Suche nach qualifiziertem Nachwuchs zu unterstützen. Das Projekt girlsatec leistet einen wesentlichen Beitrag, um den immer noch engen Zusammenhang zwischen Berufswahl und Geschlecht zu entkoppeln.

Lesen Sie die Geschichten der jungen Botschafterinnen, die dem Projekt girlsatec ein Gesicht geben. Sie sind echte Vorbilder und machen Mut, sich für einen technischen Beruf zu entscheiden. Sie helfen anderen Mädchen und jungen Frauen bei der Berufsorientierung. Ich kann nur jede und jeden einladen, ob Schülerin, Elternteil, Unternehmen oder Schulen, sich auf der Plattform dieses Projekts zu informieren.“

Norbert Mensing, Geschäftsführer der AMK Tornado Antriebstechnik GmbH

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„Meiner Meinung nach ist es längst überfällig, das alte (geschlechtsspezifische) Rollenverständnis in der Gesellschaft und im Beruf aufzubrechen. Es gibt keinen Grund, Mädchen und Frauen aus der interessanten Welt der Technik auszuschließen. Ich freue mich sehr, ein wenig in diesem Sinne unterstützen zu können.“

Dr. Heiko Dittmer, Geschäftsführer der KST Kraftwerks- und Spezialteile GmbH

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„Maschinenbau ist nur was für harte Jungs? Das war gestern! Die Zeiten, das Maschinenbau harte körperliche Arbeit bedeutet, sind längst vorbei. Produktion heute heißt: Computergesteuerte Maschinen, interdisziplinäre Aufgaben, anspruchsvolle Bauteile, filigrane Bearbeitung, Detailanspruch, Kreativität.

Es ist an der Zeit, mit traditionellen Berufsvorstellungen zu brechen – moderner Maschinenbau ist zweifelsohne etwas für Frauen. Wir wollen Schülerinnen ermutigen, sich die Berufswelt des Maschinenbaus einmal genau anzusehen. Und wir sind sicher, viele werden feststellen: „Das ist etwas für mich!“ Genau das habe ich bei meiner Tochter erlebt. Wie viele Mädchen war sie gut in Mathe, aber wenig an Technik interessiert. Mangels einer ‚besseren Idee‘ hat sie sich für Wirtschaftsingenieurswesen eingeschrieben und ist das obligatorische Grundpraktikum angegangen. Von einem Tag zum anderen war Begeisterung da. Metallbearbeitung hat sie sofort fasziniert. Und plötzlich waren die Ingenieurswissenschaften genau der richtige Ausbildungsweg.“

Stephanie Ackermann, Ausbildungsberaterin für Metall- und Elektroberufe der IHK Berlin

Ackermann-Stephanie_XING1„In meiner täglichen Arbeit habe ich jeden Tag Einblicke in die faszinierende und vielfältige Welt der Technik. Immer wieder bin ich begeistert, welche Rolle Mädchen und Frauen in dieser „Männerdomäne“ einnehmen. Einen technischen Beruf zu wählen, bedeutet nicht nur wertschöpfend tätig zu sein, sondern auch kreativ und lösungsorientiert arbeiten zu können – Eigenschaften, die Mädchen von Haus aus mitbringen. Dies haben die Unternehmen bereits erkannt und setzen auf die Strategie gemischter Teams.

Ich möchte alle Mädchen und Frauen ermuntern, sich für Technik zu entscheiden und somit die vielfältigen Möglichkeiten zu nutzen, die sich in diesen Branchen ergeben.“

Jannice Kluck, Assistenz der Geschäftsführung, BLACK BOX MUSIC Veranstaltungstechnik GmbH

Jannice-KluckIch hätte mir früher selber nie zugetraut, im technischen Bereich zu arbeiten – hatte im Abitur sogar Physik abgewählt.

Durch eine Reihe von Zufällen bin ich in der Veranstaltungstechnik gelandet und könnte mir heute wiederum nicht mehr vorstellen, etwas anderes zu machen. Es ist mein Wunsch, dass mehr junge Frauen sich trauen, aus vorgegebenen Mustern auszubrechen, und wir gemeinsam die hierfür nötigen Impulse schaffen. Das wünsche ich jungen Männern im Übrigen auch. Die Geschichte funktioniert auch umgekehrt!

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